Pressestimmen

Ludwig Steinherrs kluge Gedichte zielen auf Erkenntnis durch überraschende Pointen. Sie sprechen vom menschlich Beschränkten und von dem, was darüber ist (...). Die unaufdringliche, ganz ins poetische Bild verwandelte Dialektik seiner Gedichte dient der Beunruhigung und dem Nachsinnen des Lesers. Höchste Zeit, ihn als einen der eindringlichsten Lyriker der Gegenwart öffentlich wahrzunehmen.

Wulf Segebrecht,

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Wie der Titel eines der berühmtesten Bilder de Chiricos besagt, handelt es sich bei Steinherrs Musen um “muse inquietanti”, beunruhigende Musen. Doch wer sich auf die Feinsinn und Geduld erfordende Arbeit ihrer Interpretation einläßt, wird belohnt mit nichts weniger als einem neuen Blick auf die Wirklichkeit, die selbst in ihren einfachsten Gegenständen und in ihren moralischen Abgründen Gestalt, ja Sinn gewinnt.

Vittorio Hösle,

STIMMEN DER ZEIT

Dichtung von Abaelard bis Zoroaster

Dichte Sprache. Neue, eindrückliche Bilder. Tiefgründige Beobachtungen. Anspielungsreichtum. Originelle Einfälle, die immer auch eine humorvolle Seite haben. – Dies sind in aller Kürze die herausragenden Merkmale Steinherrscher Dichtung. Und dazu der typische Klang eines Steinherr-Gedichts – ein Wort, das beinahe klingt wie Steinway-Klavier, und – nomen est omen? – auch voller Musikalität ist. Darin klingt etwas!  

Armin Steigenberger,

FIXPOETRY


Die Liebe, Auge in Auge

Ludwig Steinherr begibt sich formbewusst auf »Kometenjagd«
(...) Denn Steinherrs neue Gedichte präsentieren sich, wie eh und je, wieder als Steigerung seiner poetischen Ausdrucksweite. Die Sprache wird ihm zum Instrument, das der Welt und unserer Existenz in ihr mit bildnerischer Intensität Gestalt verleiht. In dieser Lyrik verschmelzen Form und Inhalt nahtlos. 

STUTTGARTER ZEITUNG 

Ludwig Steinherr writes with almost oriental spareness and obliquity. The idea is everything, expressed simply, as if he invites us to take up a thought he has not yet followed into any certainty. Some poems read like koans. ..This is an uplifting selection from ten collections over twenty years. Steinherr's calling as philosopher is noticeable throughout. He seeks clarification and meaning always, sees the simplicities within the complexity, shows us the obvious that we had missed. 

Don Barnard,

THE WARWICK REVIEW

Steinherrs Gedichte strahlen in einer knisternden Transzendentalerotik, die sich im Zusammenklang von Metaphysik und Profaneität, von Göttlichkeit und geblendeter Abgöttlichkeit innerhalb des Gedichtes auflädt und am Ende häufig in einer Pointe entlädt.

Walter Fabian Schmid,

POETENLADEN


Die Worte sehen unserm Leben zu. Zu neuen Gedichten von Ludwig Steinherr
Meisterhaft versteht es der Münchner Lyriker Ludwig Steinherr die Poesie als virtuelles Fernrohr einzusetzen, das entfernteste Phänomene – seien es Menschen, Ereignisse, Landschaften – aus der Vergessenheit heranholt und in luzide Wortmuster kleidet, andererseits Nah- und Nächstliegendem mit umgekehrter Optik pointenreiche und überraschende Deutlichkeit verleiht.

Walter Neumann,

DIE HOREN

Er ist einer der wenigen zeitgenössischen Poeten, die mit großer Klarheit und immer wieder überraschenden Bildern die Wunder des Lebendigen befragen und nicht nur, wie es der Poesie nun einmal überwiegend zueigen ist, den dunklen Grund unserer Existenz abschreiten. (…) Natürlich kennt Steinherr die Kehrseite seiner Lebensbejahung. (…) Das Unheimliche als nicht auflösbarer Rest unserer Existenz und zugleich Metapher für die immer neu einsetzenden Schrecken auf der politischen Landkarte: es sind die besten Gedichte Steinherrs, die derart Situationen auf Momente zusammendrängen und aus dieser verdichteten Gegenwart ganze Gefühlsräume, Gedankenräume, Zeiträume entstehen lassen.

Gert Heidenreich,

SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK

Vor dem Hintergrund klassisch antiker Bildung reflektiert Steinherr das Verhältnis von Welt und Ich.(...) Ihre Aktualität beweisen die Gedichte gleichwohl, wenn sie dem, was im Zentrum des Lebens steht, dem Skandalon der Vergänglichkeit nämlich, sprachlichen Ausdruck verleihen.

Heribert Hoven, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

 

 



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